Jääkäripataljoona 27:n perinneyhdistys ry.

Helsinki-Uusimaa osasto
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Die Jägerbewegung in Helsinki

Von 1915 bis 1918 wurden von allen Gesellschafts klassen nahezu
2000 freiwillige finnische Jugendliche in Deutschland als Soldaten ausgebildet. Die Jäger spielten eine wichtige Rolle bei der Befreiung Finnlands von der russischen Herrschaft im Jahre 1918. Später im Winterkrieg von 1939 bis 1940 bildeten die Jäger den Kern der finnischen Verteidiqungskräfte.

Die Idee der Unabhängigkeit Finnlands wurde am Ende des 19. und am Anfang des 20. Jahrhunderts auf Grund der panslawistischen Verwaltungstendenz des Russischen Kaiserreiches in Finnland weiterentwickelt. Das Ziel war, den Status Finnlands als ein autonomes Fürstentum zu begrenzen und sogar zu beenden. Vor dem ersten Weltkrieg sah die Zukunft Finnlands dunkel aus. Als der Erste Weltkrieg ausnebrochen war, erhoffte man in Finnland allgemein die Niederlage Russlands. Der letzte lmpuls für die Entstehung der Jägerbewegung war das in Finnischen Zeitungen am 17. und 18. November 1914 veröffentlichte panslawistische Programm. Dies hätte das Ende der finnischen Autonomie bedeutet. Die erste Zusammenkunft der Aktivisten der Befreiungsbewegung fand im Studentenkorpshaus Ostrobotnia vor 85 Jahren am 20. November 1914 statt.

Die Unabhängigkeits- und Jägerbewegungen entstanden in Helsinki. Die Stadt war damals gross und lebendig genug, um die geheimen Widerstandsaktivitäten zu verbergen. Helsinki war aber gleichzeitig auch eine gefährliche Stadt für die Widerstandsbewegung; in Helsinki befanden sich starke russische Militärtruppen und auch der Geheimdienst "Orhana" war hier aktiv.

An dem sogenannten "Pfadfinderkurs" bewarben sich viele Studenten auch aus Helsinki. Sie wurden von der älteren Generation gewarnt. Die Jugendlichen wählten jedoch den gefährlichen und direkten Weg. Die damalige Stimmung ist gut den Worten des Jägermarsches von Heikki Nurmio zu entnehmen

"Als die Hoffnung von der Herzen des Volkes verschwunden war, sind wir Jäger unserem Stern gefolgt"

Die ersten Finnen kamen geheim durch Schweden zum Ausbildungslager in Lockstedt am 25. Februar 1915. Dort begann die Ausbildung der finnischen "pfadfinder". Nach drei Jahren, am 25. Februar 1918, kam der Kern der Jäger des Königlichen Preussischen Jägerbatallions 27 sogar mit Kampferfahrungen an die Ostfront nach Finnland zurück, um für die Befreiung Finnlands zu kämpfen.

Die Traditionen der Jäger wird vom Traditionsverband des Jägerbatallions 27 bewahrt.



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